Wir appellieren deshalb an die politischen Verantwortlichen in Berlin, Brandenburg und im Bund, die Voraussetzungen für eine gemeinsame deutsche Bewerbung zu schaffen und zeitnah eine verbindliche politische Entscheidung für diesen Weg zu treffen.
Deutschland sollte die Chance nutzen, im Jahr 2035 Gastgeber eines internationalen Zukunftsdialogs zu werden und zugleich bereits heute die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung bis weit über 2035 hinaus zu legen.
Wir sind bereit, unsere Erfahrungen und Kompetenzen aus der Zukunftsforschung, der Szenarioentwicklung und der Gestaltung partizipativer Zukunftsprozesse in die weitere konzeptionelle Entwicklung einzubringen.
Eine deutsche World Expo 2035 wäre ein starkes Zeichen für ein Land, das seine Zukunft nicht dem Zufall überlässt, sondern sie gemeinsam, demokratisch und mit internationaler Verantwortung in die Hand nimmt.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner aus der deutschsprachigen Foresight-Community
Dr. Alexander Fink, Zukunftsforscher, ScMI AG, Paderborn, Vorsitzender D2030 e.V.
Prof. Dr. Laura Bechthold, Chairwoman Future Council der EXPO 2035 Berlin, Bayerisches Foresight-Institut der TH Ingolstadt
Klaus Burmeister, Zukunftsforscher, foresightlab, Futura Biennale, Berlin
Hanna Rammig, Zukunftsforscherin, ScMI AG, Paderborn, Vorstand D2030 e.V.
Beate Schulz-Montag, Zukunftsforscherin, foresightlab, Berlin