Wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen Konflikte. Das ist normal. Entscheidend ist, was du als Führungskraft in dem Moment tust – oder eben nicht tust.
Viele Konflikte schwelen still vor sich hin, werden ausgesessen oder zu spät angesprochen. Die Folge: Wo ursprünglich noch ein klärendes Gespräch gereicht hätte, stehst du plötzlich vor einem handfesten Problem. Mit konkreten Werkzeugen, einem klaren Rollenverständnis und dem Mut, früh hinzuschauen, lässt sich das verhindern.
In diesem Workshop lernst du, Konflikte frühzeitig zu erkennen, deine eigene Rolle zu klären und konstruktiv zu handeln – spielerisch und praxisnah, mit Conflict Poker als zentralem Lernelement.
▪ Früherkennung: Erkenne, auf welcher Eskalationsstufe ein Konflikt ist – und wann du als
Führungskraft wie handeln musst.
▪ Rollenklarheit: Weiss, wann du selbst Konfliktpartei bist und wann du als neutrale Instanz
moderieren kannst – und was das für dein Vorgehen bedeutet.
▪ Heiss oder kalt: Verstehe den Unterschied zwischen offenen, lauten Konflikten und stillen,
schwelenden – und warum gerade letztere so gefährlich sind.
▪ Conflict Poker: Erlebe und reflektiere eine realistische Konfliktsituation aus der Arbeitswelt im spielerischen Setting – und lerne dabei mehr über dein eigenes Konfliktverhalten als in jedem Lehrbuch.
▪ Eigene Fälle bearbeiten: Bringe – wenn du möchtest – eine eigene Situation mit und bearbeite sie gemeinsam mit der Gruppe in einer kollegialen Fallberatung.
▪ Handlungssicherheit: Du weisst, wann und wie du in Konflikte eingreifst – ohne zu früh und
ohne zu spät.
▪ Klare Gesprächsführung: Du hast konkrete Werkzeuge für das Konfliktgespräch: Ich
Botschaften, aktives Zuhören, verbindliche Vereinbarungen.
▪ Selbstreflexion: Du kennst dein eigenes Konfliktmuster – und kannst es bewusster steuern.
▪ Praxistransfer: Du verlässt den Workshop mit einem konkreten Schritt, den du in den
nächsten zwei Wochen umsetzen wirst.
Methodischer Ansatz
Der Workshop verbindet erlebnisbasiertes Lernen mit fundierter Reflexion. Conflict Poker
(Ruckstuhl/Ammann/Zentner/van Wijnkoop Lüthi, Hogrefe 2016) ist das spielerische Herzstück: Du erlebst, wie Konflikte entstehen, eskalieren und sich lösen lassen – in einer sicheren Lernumgebung, mit realistischen Situationen aus dem Berufsalltag. Theoretischer Rahmen sind die Eskalationsstufen 1–3 nach Friedrich Glasl (Win-Win-Phase).