Meine Tochter Elisa ist am 19. Oktober 2025 an DIPG gestorben, einem Hirntumor bei Kindern, für den es bis heute keine Heilung gibt.
Am Tag der Diagnose hätte ich einen Menschen gebraucht, der diesen Weg schon gegangen ist. Keinen Ratgeber und keine Floskel, sondern jemanden, der sagt: Ich weiß, wie sich das anfühlt, und du bist nicht allein.
Deshalb gibt es Elisas Briefe. Damit niemand diesen Moment allein durchstehen muss.
Hier schreibst du einen Brief an Eltern, die gerade durch die dunkelste Zeit ihres Lebens gehen. Nach einer Diagnose, während der Behandlung oder nach dem Verlust ihres Kindes. Egal, ob ein Kind durch Krankheit, einen Unfall, ganz plötzlich oder schon vor der Geburt gegangen ist.
Dein Brief bleibt anonym. Ich lese jeden einzelnen selbst und nutze ihn nur für dieses Projekt. Kein Brief ist zu kurz, zu traurig oder zu unperfekt.
Schreib so, als würdest du dem Menschen gegenübersitzen, der heute genau das erlebt, was du erlebt hast. Was hättest du damals gebraucht zu hören?
Freiwillig. Bitte keinen vollen Namen, damit du anonym bleibst.