Studie zur Neuromodulation der Emotionswahrnehmung
Vielen Dank für Ihre Interesse an unserer Studie am Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse (IBB).
Wir führen eine Studie durch, um zu untersuchen, wie nicht-invasive Hirnstimulation (tDCS) die emotionale Verarbeitung bei gesunden Erwachsenen beeinflusst. Die Forschung zielt darauf ab, mithilfe der Magnetoenzephalographie (MEG) die Reaktion des Gehirns auf verschiedene Arten von Stimulationen und deren mögliche Auswirkungen auf die emotionale Wahrnehmung besser zu verstehen.
Wo findet das Experiment statt?
Das Experiment findet am Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse (Malmedyweg 15) in Münster statt. Sobald Sie einen Termin vereinbart haben, senden wir Ihnen die Wegbeschreibung per E-Mail zu. Oder Sie können uns auf Google Maps finden!
Wann findet das Experiment statt?
Der Termin für das Experiment wird per Telefon vereinbart. Nach dem Absenden dieser Anmeldung erhalten Sie einen Anruf von unserem Büro, sobald wir einen Platz für Sie frei haben.
❗️Nachdem Sie telefonisch einen Termin vereinbart haben, erhalten Sie eine E-Mail von uns mit weiteren Informationen. Bitte überprüfen Sie daher Ihren Spam-Ordner.
Personen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die Deutsch auf muttersprachlichem Niveau sprechen, ohne frühere oder aktuelle neuropsychologische Erkrankungen und ohne Metallimplantate im Körper. Schwangere Frauen sind ebenfalls von der Studie ausgeschlossen.
Außerdem aufgrund der technischen Beschränkungen des MEG können wir keine Personen über 105 kg aufnehmen.
Tinnitus Patienten können nicht an der aktuellen Studie teilnehmen, können sich aber trotzdem bewerben, da wir bald eine neue Studie nur für Tinnitus Patienten starten werden.
Wenn Sie einen Retainer tragen, müssen wir einen separaten Termin vereinbaren, um zu prüfen, ob dieser Fehler bei der MEG verursacht. Für diesen Termin erhalten Sie 10 € extra. Bitte teilen Sie uns diese Informationen bei der telefonischen Terminvereinbarung mit.
Wie lange dauert die Studie?
Die Studie dauert 2 Termine von ca. 3 Stunden. Dies ist eine Schätzung, da die Teilnehmenden mehr oder weniger Zeit benötigen können.
Abgesehen von unserer ewigen Dankbarkeit für die Unterstützung unserer Forschung werden Sie mit 100 € für Ihre Mühe entlohnt!
Was ist eine MEG? Ist sie sicher?
MEG-Messungen sind etablierte, non-invasive Messverfahren der Hirnströme.
Mittels hochempfindlicher Sensoren werden außerhalb des Kopfes Magnetfelder gemessen, die durch Hirnaktivität entstehen.
Da der/die StudienteilnehmerIn bei diesen Messungen keiner Strahlung ausgesetzt ist und keine Medikamente verabreicht werden müssen, sind hierdurch keine Belastungen oder Komplikationen zu erwarten.
Was ist eine tDCS? Ist sie sicher?
Wir werden Sie bitten, Ihr Vorderhirn 10 Minuten lang mit einem leichten Gleichstrom zu stimulieren.
Die Gleichstromstimulation ist eine sichere Methode zur Stimulation der Großhirnrinde. Bei der Stimulation werden zwei Elektroden am Kopf angebracht - eine auf der Stirn und die andere unter dem Kinn.
Es ist möglich, dass Sie unter der Elektrode zu Beginn der Gleichstrom-Stimulation ein leichtes Kribbeln der Haut verspüren. In seltenen Fällen könnten dort eventuell – je nach Hautempfindlichkeit – leichte Hautrötungen auftreten. Da hier relativ kurz mit mildem Gleichstrom stimuliert wird, ist nicht von weiteren Nebenwirkungen auszugehen. In sehr seltenen Fällen können Kopfschmerzen, Müdigkeit oder leichte Übelkeit als Nebeneffekte der Gleichstrom-Stimulation auftreten.
Solche Effekte sind aber im Normalfall erst bei hohen Dosen und Stimulationen über Stunden an mehreren aufeinander folgenden Tagen zu erwarten.
Haben Sie nicht gefunden, wonach Sie gesucht haben?
Sie können uns erreichen unter:
forschung.ibb@uni-muenster.de